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martes, 5 de marzo de 2019

AYUNO CUARESMAL

Plastikfasten

Nicht nur Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat das Problem erkannt: Wir verbrauchen zu viel Plastik. 2016 waren es in Deutschland 220 Kilogramm pro Kopf. Wurde man noch bis vor kurzem schief angeschaut, wenn man im Supermarkt seine Tupperware über die Käsetheke reichte, nimmt das Bewusstsein fürs Plastikvermeiden immer weiter zu – zum Beispiel wenn es um den Coffee-to-go-Becher geht. Wer sich nicht gleich der Zero-Waste-Bewegung anschließen will, kann während der Fastenzeit einfach mal Probeverzichten. Anregungen kann man sich in Unverpackt-Läden holen. Günstig sind die Waren dort meist allerdings nicht. Weniger Verpackung, mehr Geld, das können Unverpackt-Neulinge schwer nachvollziehen. Zum Glück gibt es noch den guten alten Wochenmarkt, wo es die Biogurke noch ohne Plastik-Ummantelung gibt. Wer über das eigene Kochverhalten hinaus plastikfrei leben möchte, der hat bislang erst wenige Anlaufstellen. In Frankfurt hat vor Kurzem ein Zero-Waste-Café eröffnet, in Großbritannien und Finnland gibt es auch schon Restaurants, die dieser Philosophie folgen.

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